Dankmarshäuser Rhäden

Schon als junger Student aus Heringen verbrachte der naturverbundene Götz Krapf aus Heringen jede Menge Zeit in der Rohrlache von Heringen, am Seulingssee bei Kleinensee und bei uns im Obersuhler Rhäden.

Damals ahnte er freilich noch nicht, dass er als Dr. Götz Krapf und Chef der Oberen Naturschutzbehörde in Weimar 1995 wesentliche Verantwortung dafür trug, dass der sog. Dankmarshäuser Rhäden ebenfalls als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde.

Damit erfüllte sich auch für uns Obersuhler Naturschützer ein langgehegter Traum – das NSG Rhäden war komplettiert.

Klar, dass wir die anfangs noch nicht so zahlreichen Dankmarshäuser Naturschützer in jeder Hinsicht unterstützten – so beim Bau des Wanderweges durch den Grenzzaun und bei der Errichtung des Beobachtungsstandes auf dem Lindenhauptskopf.

 

 

Für Planung, Statistik und Bauaufsicht zeichneten unsere bewährten Mitglieder Wilfried Kleinerüschkamp und Frank Wolf verantwortlich, die Maurer –und Betonierarbeiten verantworteten Willi Eichardt und Horst Scheske, unterstützt von zehn BGS-Beamten aus Bad Hersfeld!

Als Thüringens damaliger Landwirtschaftsminister Volkar Sklenar nach dreijähriger Planung und Bauzeit die Anlage am 20. Juni 1998 zu den Klängen der Obersuhler Blasmusik einweihte, waren alle Dankmarshäuser Vereine und große Teile der Bevölkerung zugegen.

Mit dem Beobachtungsstand war der Anfang gemacht, heute führt ein Rundweg mit ca. 8 km Länge und 4 Beobachtungsständen um das Natutschutzareal und der ehemals störende Riethweg wurde durch ein Flurneuordnungsverfahren herausgenommen.

 

 © NABU-Wildeck